ZEIT FÜR WAHRE WERTE

Gold– das begehrteste Edelmetall der Welt

Es verkörpert bis heute Wohlstand, Sicherheit und Stabilität. Welche Bedeutung dem Gold auch im Zeitalter eines ansonsten nahezu komplett digitalisierten Handels- und Bankenwesens zugemessen wird, zeigt das Beharren vieler Zentralbanken auf der Einlagerung von physisch vorhandenen Goldreserven. Der Wert von Gold verdankt sich zum einen seiner relativen Seltenheit: Die bisher in der Menschheitsgeschichte geför-derte Menge an Gold ist geringer als die Menge an Stahl, die pro Stunde rund um den Globus produziert wird. Zum anderen fasziniert der unvergängliche Glanz des Edelmetalls, der das Ergebnis einer physikalischen Eigenschaft ist: Gold korrodiert nicht.

Silber– ist der optimale Inflationsschutz

Seit Jahrtausenden bewährt und bei Käufern wie auch als Industriemetall begehrt.Insbesondere Silber gilt neben Gold als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten. Silber ähnelt Gold in vielerlei Hinsicht: Es gilt seit jeher als Wertgegenstand und Wertaufbewahrungsmittel. Bis ins späte 19. Jahrhundert konkurrierte Silber mit Gold um die größere Bedeutung hinsichtlich der Währungsfunktion. Auch Silber ist nur endlich abbaubar. Die aktuell gefundenen Vor-kommen sollen nach Expertenschätzungen die Nachfrage, zum Beispiel aus der Elektroindustrie und der Schmuckerzeu-gung, voraussichtlich noch zehn bis 20 Jahre decken können.

Platin– ist extrem selten

Doch ständig in unserem Alltag präsent, zum Beispiel als unverzichtbarer Bestandteil von Dieselkatalysatoren. Platin ist seltener und schwerer als Gold. Während in den Minen jedes Jahr rund 2.700.000 Kilogramm Gold und etwa 27.000.000 Kilogramm Silber gewonnen werden, sind es nur 220.000 Kilogramm Platin. Das Einsatzgebiet für Platin ist jedoch groß. Das Edelmetall wird unter anderem in der Che-mie- und Elektronikindustrie genutzt. In der Schmuckher-stellung wird Platin zum Beispiel für Uhren verwendet. In der Katalysator-Technik eignet sich Platin sogar besser als alle anderen Metalle.

Palladium – überzeugt mit ähnlichen Eigenschaften wie Platin

Es kommt in denselben Branchen zum Einsatz, vor allem in Katalysatoren für Otto-Motoren. Als Substitut - also Ersatz - für Platin wird Palladium vor allem nachgefragt, wenn Platin knapp und besonders teu-er ist. Aktuell ist Palladium sogar teurer als Gold. Aufgrund der ähnlichen chemischen Eigenschaften sind auch die Ein-satzgebiete gleich: Automobil- und Elektrobranche sowie die Medizin. In der Schmuckherstellung wird Palladium für Gold-legierungen genutzt. Die größte Nachfrage kommt aus dem Bereich der Autokatalysatoren. Zwei Drittel der gesamten Palladiumproduktion werden dafür verwendet.

Technologiemetalle

Neben den klassischen Edelmetallen Gold und Silber sind es heute vor allem Technologiemetalle wie Indium, Galli-um, Germanium oder Hafnium, für die Experten in den kommenden Jahren signifikante Wertsteigerungen pro-gnostizieren. Und zwar aus gutem Grund: Ohne diese Rohstoffe würde unsere moderne Kommunikationsge-sellschaft nicht mehr funktionieren. Lieferengpässe in den kommenden Jahren sind vorprogrammiert – und damit auch steigende Preise.

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